Home - Jugend - Weibliche U10 - Weibliche U10 TSV Essel wird überraschend Bezirksmeister

Mit einer kleinen Überraschung endeten am vergangenen Samstag die Bezirksmeisterschaften der weiblichen U10 in Bardowick. Nicht die favorisierten Teams aus Wangersen und Schneverdingen konnten sich den Titel des Bezirksmeisters sichern, sondern die „Youngsters“ vom TSV Essel. Zwar ist man mit dem Ziel „Qualifikation für die Landesmeisterschaft“ nach Bardowick gereist, dass man am Ende allerdings ganz oben auf dem Treppchen stand, hatten wohl nur die Daueroptimisten vorhergesehen. Und mit diesem Titel baute die Mannschaft ihre Siegesserie in dieser Feldsaison auf 22 gewonnene Partien hintereinander (!!!) aus.
Doch am Anfang sah es nicht danach aus, dass man am Ende mit der Goldmedaille die Heimreise antreten würde. Zwar gewann man gegen den SV Düdenbüttel und TSV Bardowick mit 2:0 Sätzen, die spielerische Vorstellung entsprach allerdings nicht den Wünschen von Trainerin Kathrin Bartsch. Dass die Mädels es besser können, zeigte sich dann im letzten Vorrundenspiel gegen den Geheimfavoriten aus Selsingen. Zwar hatte man im ersten Satz erhebliche Probleme mit dem Rückenwind, doch der knappe Satzgewinn mit 11:9 beflügelte das Team umso mehr. Endlich zeigte man faustballerisch die Leistung, wofür man in den letzten Wochen trainiert hatte. Mit 11:6 gewann man Durchgang 2 und sicherte sich damit den Gruppensieg. Zwei Chancen hatte man also, die ersehnte Medaille zu erringen und sich damit das Ticket für die LM am 25.08.2018 in Wangersen zu sichern. Gegner im Halbfinale war der ruhmreiche TV Jahn Schneverdingen. Zwar bezwang man diese Truppe in der Punktspielrunde recht locker, doch dieses Male stellten die Heidschnucken aus zwei Mannschaften ihr bestes Team zusammen. Doch dieses nützte auch nichts, zu stark trumpften die TSV-Spielerinnen in diesem Spiel auf. Souverän gewann man beide Sätze mit 11:6 und 11:5 und qualifizierte sich zum ersten Male für ein Endspiel. Gegner sollte hier der bis dahin ungeschlagene MTV Wangersen sein. Es entwickelte sich ein Endspiel, welches den Namen auch verdient hatte. Zwei gleichstarke Mannschaften, sicher in Annahme und Rückschlag, lieferten sich einen packenden Fight auf Augenhöhe. Den ersten Satz gewann der MTV verdient mit 11:6, den zweiten Satz holten sich die Esslerinnen mit 11:5, so dass der Entscheidungssatz her musste. Beim Stande vom 6:5 für den TSV wurden die Seiten zum letzten Male gewechselt und fortan spielten die TSV-Mädels bravourös auf. Um jeden Ball wurde gefightet und der Glaube an den Bezirksmeistertitel wuchs von Punktgewinn zu Punktgewinn. Beim Stande von 10:6 war es dann Lina Schomaker vorbehalten, den entscheidenden Rückschlag anzusetzen. Unter großem Jubel vom Trainerteam Kathrin und Marco Bartsch sowie den mitreisenden Eltern konnte man sich danach über den Gewinn der Goldmedaille freuen.
Trainerin Kathrin Bartsch war nach dem Endspiel mehr als erfreut über den Titelgewinn: „Wir sind sehr schwer in diese BM hineingekommen, haben uns aber dann von Spiel zu Spiel gesteigert. Das Endspiel hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt, am Ende gaben Nuancen den Ausschlag für unseren Sieg. Der erste Bezirksmeistertitel ist immer etwas Besonderes, deshalb freue ich mich sehr für die Mädels, die es sich auf Grund der vergangenen Trainingsleistungen mehr als verdient haben. Ich bin unheimlich stolz auf die Truppe, welche Entwicklung sie in den vergangenen 12 Monaten genommen hat“.
Und mit diesem Titelgewinn verabschiedet sich die Mannschaft in die verdiente 5-wöchige Faustballpause, um dann am 20.07.18 die Vorbereitungen auf die Landesmeisterschaft aufzunehmen. „Die Mädels betreten bei diesen Spielen absolutes Neuland, ist es doch die erste Teilnahme an der LM. Ziele sind deshalb schwer zu prognostizieren, aber klar ist, dass wir uns auch dort von der besten Seite zeigen wollen. Wir werden gut vorbereitet sein und versuchen, das Halbfinale zu erreichen“, so Trainerin Kathrin Bartsch.

Freuen sich über den Gewinn der Goldmedaille:
Stehend von links: Kathrin Bartsch (Trainerin), Sarah Bardenhagen, Lina Schomaker, Tamina Zimmering
Kniend von links: Sophie Seba, Kimberly Wulff, Valea Meyn
Liegend: Mara Bartsch mit Maskottchen „Fritzi“.

Aktualisiert (Mittwoch, den 20. Juni 2018 um 20:41 Uhr)

 
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