Das war schon ein wahnsinniger Erfolg. Bei der eigenen Deutschen Meisterschaft gewannen die U 18-Mädels des TSV Essel die Vizemeisterschaft. „Gerne hätten wir auch den Titel geholt, doch es sollte wohl nicht sein“, sagte Trainer Marco Bartsch.
Bis hin zum Finale mit Kellinghusen lief das TSV-Spiel recht gut. Mit zwei Siegen und zwei Unentschieden kamen die TSV-Spielerinnen auf Vorrundenplatz zwei, hatten sich für das Viertelfinale mit dem SV Tannheim qualifiziert. Auch diese Hürde wurde mit 2:0 genommen. Im Halbfinale standen unsere Mädels dann dem eigentlichen Favoriten vom TV Brettorf gegenüber. Im ersten Satz sah es für unsere Mädels nicht gut aus. Beim 6:11 waren wir praktisch chancenlos.
Aber im zweiten Satz kamen die jungen Damen besser ins Spiel und holten sich diesen mit 11:5. Nun wurden die Brettorferinnen nervös und unsere Mädels konnten sich auch im dritten Satz mit 11:8 durchsetzen. Das Endspiel war erreicht, die Freude war groß.
Im Endspiel war die Luft ein wenig raus bei den TSV-Mädels und wir hatten auch einen an diesem Tag sehr starken Gegner. Dem VfL Kellinghusen war man beim 0:2 (9:11; 5:11) doch recht deutlich unterlegen. Trotzdem ist die Vizemeisterschaft ein toller Erfolg für das Team um das Trainergespann Bartsch / Sondern. Ganz Essel ist stolz auf seine Mädels.

Jubelt über die Silbermedaille: die weibliche Jugend 18 des TSV Essel
Gut gespielt haben auch die Jungs des TSV. In der Vorrunde gab es gleich in drei Begegnungen ein 1:1, während es gegen den späteren Deutschen Meister aus Brettorf 0:2 hieß. Doch wegen der schlechteren Balldifferenz ging es am zweiten Tag in die Platzierungsspiele.
Am Sonntag gelangen dem TSV-Team dann zwei Siege mit jeweils 2:0 über Stammheim und Wakendorf. Am Ende reichte es zu einem guten Platz sieben. Die Jungs haben sich am ganzen Wochenende sehr gut präsentiert und mussten sich letztlich nur dem Deutschen Meister geschlagen geben.
Großes Lob gab es für den TSV Essel auch von Markus Knodel, dem Koordinator Jugend im Spielausschuss Faustball Deutschland für die Ausrichtung der DM. Nicht nur der Verein, sondern ein ganzes Dorf, so sein Eindruck, hat dieses großartige Faustballevent entstehen lassen. Für die nahezu perfekte Ausrichtung bedankte sich Markus Knodel beim 1. Vorsitzenden des TSV Lars Dausel ganz herzlich mit der Bitte, sich unbedingt wieder mal um eine Ausrichtung zu bewerben. Lars Dausel konnte den Dank nur weitergeben an die mehr als 150 Helfer im Hintergrund, ohne die eine solche Meisterschaft nicht möglich gewesen wäre.




